Fünf Inspirationen für Integrität

Was macht einen Menschen für Dich schön?
Für mich sind es Warmherzigkeit, Humor und Integrität.

Integer zu sein bedeutet ehrlich zu sein und nach eigens festgelegten ethischen Grundprinzipien zu handeln.

Diese sind unabhängig von der jeweiligen Situation ein Teil deines Wesens, wenn Du dich dafür entscheidest.

Deine moralischen Werte legst Du selber fest.

Sie sind eine Möglichkeit Dich klar aufzustellen, in einer Welt die nach mehr Authentizität dürstet.

1. Sei nicht nett, bloß weil es Dir Vorteile bringt
Schon damals in der Schule konnte ich es nicht ausstehen, wenn sich Mitschüler anderen gegenüber angebiedert haben, oder besonders nett waren, nur um daraus einen Vorteil für sich zu ziehen. Auch heute sehe ich Leute, die in Hierarchien denken und die Menschen dementsprechend besonders zuvorkommend, oder eben besonders abwertend behandeln. Behandele alle gleich. Schätze es, wenn jemand etwas für Dich macht und mag es noch so eine kleine Lappalie sein, bedanke Dich.

2. Achte auf die positiven Eigenschaften deines Gegenübers
Indem Du das Gute siehst, lebst Du in einer schöneren Welt und das wird Dir zurück gespiegelt. Bis es nicht anders widerlegt ist, gehe davon aus, dass Dein Gegenüber ehrlich ist und die Wahrheit spricht. Natürlich sollst Du nicht naiv werden und glauben, dass alle immer nur gute Absichten haben. Gehe wach durch die Welt, vertraue Deinen Instinkten. Meditation ist dabei eine gute Unterstützung.

3. Erfreue andere mit deiner Anwesenheit
Bitte nicht verwechseln mit „ Ich spiele künstlich den Pausen-Clown.“ Wenn Deine Stimmung gut ist, prima, heitere andere auf und erfreue Dich an ihrem Lächeln. Erwarte nichts, gebe weil Du es möchtest. Ein nettes Wort, eine liebevolle Geste, manchmal auch ein kleines Geschenk das zeigt, wie wichtig Dir jemand ist. Andere zu erheben, macht Dich selbst glücklich und gibt deinem Leben einen tieferen Sinn. Übrigens, schätze auch die kostbare Lebenszeit die andere Dir schenken, genauso wie deine eigene.

4. Rede nur, wenn Du etwas Du zu sagen hast
Unter yogischen Gesichtspunkten ist es gut mit Worten recht sparsam umzugehen. Zu viel reden verbraucht Prana, deine Lebenskraft. Deshalb fühlt man sich nach längeren Meditationen, oder wenn man bei einem Retreat weniger spricht als gewöhnlich, auch so gut erholt. Sicher kennst Du den Smalltalk, auf den keiner wirklich Lust hat. Zum Beispiel im Fahrstuhl, wenn Stille unangenehm wird. Stille kann aber auch angenehm sein. Ändere deine Sicht auf die Dinge und entwerfe deine eigenen Spielregeln, die nicht der gesellschaftlichen Norm entsprechen müssen.

5. Entschuldige Dich und höre niemals auf zu lernen
Da wir keine ferngesteuerten Roboter sind, machen wir (zum Glück) auch immer wieder Fehler, die uns letztendlich wachsen lassen. Wenn wir wach sind, machen wir den Fehler vielleicht ein- bis zweimal, dann haben wir die Lektion gelernt. Manchmal dauert es auch länger, soweit so gut, Es geht keineswegs darum sich ständig und für alles zu entschuldigen, aber eine Entschuldigung die ehrlich gemeint ist, wahrt Deine Integrität. Höre niemals auf zu lernen, denn sobald Du meinst schon alles zu wissen, bist Du wenig präsent. Es fällt eine geistige Schranke herunter. Diese verhindert, die Welt mit den neugierigen Augen eines Kindes zu betrachten. Lass Dich überraschen, stelle Fragen, lausche aufmerksam, um die gesamte Dimension einer Situation zu erfahren. Sobald Du glaubst eine andere Person zu kennen, ist jeglicher Zauber verloren. Entdecke neue Seiten an deinem Gegenüber, immer wieder und bleibe in Verbindung mit deinem inneren staunenden Kind.

 

yungPUEBLO

 

 

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