Die drei Gunas

Guna (Sanskrit, übersetzt = Einfluss, Qualität)

Alle Lebewesen dieser Welt handeln unter Einfluss der drei Gunas: 

􏰀SATTVA ( Reinheit/Klarheit, hell/transparent )
RAJAS (Leidenschaft/Aktivität, rot/kraftvoll )
TAMAS ( Dumpfheit/Illusion, dunkel/träge )

Laut Bhagavadgita hängt es zum Teil von unserem sozialen Umfeld ab, welches Guna bei uns dominiert. Natürlich spielen auch viele andere Faktoren eine Rolle. So ist zum Beispiel eine saubere Umgebung und die richtige Ernährung (engeriespendend, natürlich, saisonal) förderlich, um zu mehr SATTVA zu gelangen. Das heutige Zeitalter wird größtenteils beherrscht von TAMAS und RAJAS. Vor allem TAMAS wird in der heutigen Welt gefördert. Die Menschen stumpfen ab oder verdummen, geben sich Illusionen hin und werden träge. Gefördert wird dies durch schlechte (konservierte/genmanipulierte) Nahrung, Alkohol, Nikotin, Koffein, Streß, zu viel Essen, zu viel schlafen, zu wenig Bewegung etc. Alles in Maßen, ein gesundes Gleichgewicht ist wichtig für tiefe innere Zufriedenheit. Ganzheitliches Yoga bietet die Möglichkeit TAMAS zu überwinden und SATTVA zu kultivieren. In der Regel geschieht dies über RAJAS, die Aktivität. Es ist notwendig Gewohnheiten die uns langfristig schaden hinter uns zu lassen. Am besten umzusetzen, indem man positive Gewohnheiten in den Alltag integriert. Je mehr „Stille“ im System ist, umso leichter wird erkannt, was für uns förderlich ist. Regelmäßige Meditation kann tiefgreifende Veränderungen bewirken. Eine gesunde Selbstdisziplin, Struktur im Alltag und heilsame Rituale lassen uns außerdem auf spiritueller Ebene wachsen und fördern ein rundum erfülltes Leben. In der yogischen Philosophie wird der SATTVA Zustand angestrebt, er verleiht Weisheit, Reinheit, Wahrhaftigkeit und Leichtigkeit.

Mehr  S A T T V A  mit drei einfachen Tipps:

1.) Verabschiede Dich von Dogmen und sorge für Gleichgewicht.

Verbiete Dir nicht zu viel, lerne zu genießen. Sorge für kleine Freuden im Alltag. Bei -15°C derzeit in Berlin, freue ich mich über viele Kerzen in der Wohnung, ein gutes Buch und ein wärmendes Fußbad.

2.) Spirituelle Praxis

Finde heraus was Dir entspricht und praktiziere es regelmäßig. Am besten gleich nach dem Aufstehen: Meditation, Asana, oder Pranayama. Körper und Geist gewinnen langfristig an Klarheit und Stärke. Gerne unterstütze ich Dich dabei, die geeignete Routine zu finden. Im Einzelunterricht wird ein Plan erstellt, der zu deinen aktuellen Bedürfnissen passt.

3.) Lass Nahrung Deine Medizin sein

In der ayurvedischen Medizin therapiert man vor allem mit Yoga, Massage und Ernährung. Förderlich für ein emotionales Gleichgewicht sind im Winter wärmende Gewürze wie Ingwer, Zimt, Pfeffer und Curry. Zu den wärmenden Nahrungsmitteln gehören Suppen und Wurzelgemüse, z.Bsp. aus dem Ofen. Gute Öle sind außerdem eine prima Ergänzung! Falls Du dich nicht vegan ernährst kannst Du Ghee verwenden. Alternativ ein gutes Oliven, -oder Kokosöl. Vermeide alte/aufgewärmte Nahrung und achte auf eine harmonische Atmosphäre beim Essen. Überlade den Magen nicht und trinke während der Mahlzeit nicht, sonst löscht Du Agni, das Verdauungsfeuer.

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