Fünf Fragen an Kaja Otto

Ich habe Life Coach Kaja Otto gefragt, wie sie ihren Tag für gewöhnlich beginnt und was sie inspiriert.

1.) Kaja, du bist Initiatorin von SPIRIT in the CITY. Was können wir uns darunter vorstellen?

SPIRIT in the CITY sind drei Tage erfüllt von dem Wissen und der Weisheit motivierender Speaker, inspirierender Lehrer und transformierender Leader. Diese teilen ihre Erfahrungen und zeigen, was es bedeutet in der heutigen Zeit einen authentischen, erfüllten und erfolgreichen Umgang mit uralten Weisheiten zu finden und wie dieser auch im Alltag umgesetzt werden kann. Ich kann mich selber gut daran erinnern, wie ich mir Schritt für Schritt meinen Weg durch den spirituellen Großstadtdschungel gebahnt habe. Deswegen habe ich SPIRIT in the CITY ins Leben gerufen. Um Menschen die Suche zu erleichtern und verschiedene Wege aufzuzeigen, wie moderne Spiritualität und urbaner Lifestyle verbunden werden können.

2.) Wie beginnst du deinen Tag?

Fester Bestandteil meines Starts in den Tag ist meine „heilige Zeit“, die Zeit, die mir gehört. Die dauert mindestens 1,5 Stunden, wenn ich früh aufwache – vor 6 Uhr – auch bis zu drei Stunden. Direkt nach dem Aufstehen setze ich mein Teewasser auf. Während das Wasser kocht und der Tee zieht verteile ich Liebe. Dazu gehört, dass ich checke, ob bei meinen Kundinnen alles okay ist und mit der morgendlichen Energie Anfragen zu Wegweisern beantworte. Ich schicke Nachrichten an meine Freundinnen und trinke meine erste Tasse Tee. Dann meditiere ich und bete, wobei ich auch da Liebe und Licht in die Welt schicke. Mit der zweiten Tasse Tee plane ich auf meiner Couch den Tag und überlege, was ansteht. Bereit für den Tag spreche ich ein kurzes Gebet an meinem Altar, mit dem ich den Fokus setze. Dann erst mache ich mich „tages-fertig“ und ab spätestens 10:00 Uhr bin ich in Coachings oder Meetings und sitze an den Planungen für neue Projekte.

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3.) Was macht dir bei deiner Arbeit am meisten Freude?

Oh, das ist eine schwierige Frage, denn ich bin wirklich dankbar und glücklich, dass ich mir meinen eigenen Job geschaffen habe und wahnsinnig viel von dem was ich tue wirklich gerne tue. Ich liebe es Dingen neue Formen zu geben. Meine Coaching-Sessions finden ausschließlich per Skype statt und ich habe angefangen Zeremonien online zu machen. Und wenn dann das Feedback stimmt, wie: „Ich (als Skeptiker neuer Medien…) fand es irre, wie viel Energie selbst im Nachgang über die Video-Aufzeichnung „übertragen“ wurde. Danke.“ – dann hüpft meine Seele vor Freude. Es gibt auch immer wieder spezielle Momente, in denen ich merke, wie ich tief dankbar und demütig ich werde. Beispielsweise wenn sich im Coaching bei einer Kundin ein ganz großer Brocken löst und ich quasi zugucken kann, wie eine immense Last abfällt, verschwindet und am Ende an Lächeln bleibt. Oder wenn ich sehe, wie aus Ideen der Teilnehmerinnen meines Business Brilliance Bootcamps reale Unternehmungen werden. Kurzum: ich bin in meiner Arbeit am glücklichsten, wenn ich merke, dass ich einen anderen Menschen zum Leuchten bringen konnte.

4.) Und was am wenigsten?

Ich glaube an den Satz: „Konzentriere dich auf deine Stärken und nicht auf deine Schwächen“. Und somit habe ich mir ziemlich schnell Menschen gesucht, deren Stärken meine Schwächen sind. Meine Zahlen-Fee liebt es Steuererklärungen zu erstellen, mein Kalkulations-Genie findet Excel-Tabellen sexy und meine IT-Alchemistin erfreut sich daran HTML zu programmieren. Ich möchte so viel Zeit wie möglich mit Dingen verbringen, die mich zum Strahlen bringen. Und glaube auch, dass Schwächen nur eine Definition und keine Tatsache sind. Und wenn es doch mal Tätigkeiten gibt die ich nicht mag, dann denke ich an die Dinge, die dadurch ermöglicht werden. Und damit erledige ich sie auch schon wieder mit viel mehr Leichtigkeit.

5.) Wer oder was inspiriert dich?

Jom Rohn sagte: “Du bist der Durchschnitt der fünf Menschen, mit denen du die meiste Zeit verbringst.“ Als ich den Satz das erste Mal hörte, beschloss ich meine Zeit mit Menschen zu verbringen die mich inspirieren und mehr als 5 Menschen zu haben, die mich beeinflussen. Dazu gehören Freundinnen wie Franziska und Rebecca von FUCK LUCKY GO HAPPY oder Maria Christina vom RETREAT BERLIN. Ich wurde durch meine Mentoren wie FLORDEMAYO  und GABBY BERNSTEIN oder Frauen wie RHA GODDESS  und OPRAH WINFREY nspiriert. Mich inspiriert es zu sehen, wie Menschen ihre Visionen umsetzen. Inspiration bedeutet wörtlich ja Beseelung und die erlebe ich auch, wenn ich mit meinem Neffen spiele, bei einer Tasse Tee Menschen beobachte oder auch einfach durch die Straßen von Berlin streife. Ich habe für mich gelernt, dass die Inspiration mich dann besucht, wenn ich im Hier und Jetzt bin und den Moment genieße. Und so versuche ich bewusst viele schöne Momente und Begegnungen mit tollen Menschen in meinem Alltag einzubauen

 

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