Salamba Shirshasana – Der Kopfstand

 

Salamba Shirshasana – Der Kopfstand ist meine Lieblings-Asana! Das war nicht immer so. Ich erinnere mich noch gut daran, wie ich ständig umgefallen bin. Ich kippte nie nach vorne oder hinten, sondernnach rechts und links. Wie ein Pendel. Natürlich wollte ich es unbedingt, also habe ich es weiter probiert bis er irgendwann klappte.

Der Kopfstand gilt als „König der Asanas“. Die Übung lohnt sich sehr! Schnappt euch einen Partner, der hinter euch steht und euch zur Not auffangen kann. Oder übt an einer Wand, bis ihr euch alleine oben halten könnt.

Hier nur einige, der unzähligen positiven Wirkungen des Kopfstandes:

• Entlastung des gesamten Blutkreislaufes.

• Entstauung von venösem Blut und Lymphe aus Beinen und Beckenboden.

• Verbesserte Durchblutung der Lunge

• Beruhigung und Zentrierung des Geistes

• Anti Aging Haltung № 1

• Psychologisch für Umkehr und Veränderung

• Stärkung des Selbstbewusstseins

• Stärkung des siebten Energiezentrums (Sahasrara Chakra)

B.K.S Iyengar zum Kopfstand :

„Man wird ausgeglichen und voller Selbstvertrauen bei Schmerz oder Freude, Verlust oder Gewinn, übler Nachrede oder Ruhm, Niederlage oder Sieg.“

Und so gehts:

1) Im Vierfüßler Stand lege die Hände um die Ellbogen, um einen schulterbreiten Abstand abzumessen.

2) Falte alle zehn Finger ineinander. Probiere aus mit welche Methode du besser zurecht kommst a) Handballen aufeinanderdrücken  b) Handflächen geöffnet. Kopf auf dem Scheitelpunkt zum Boden legen. Der Nacken ist fast senkrecht zum Boden.

3) Die Beine ausstrecken und mit den Füßen in Richtung Gesicht laufen.

Prima! Du bist schon im halben Kopfstand! 

4) Wenn du noch weiter gehen möchtest: Die Füße mit gebeugten Knie so nah in Richtung Gesicht laufen, dass die Beine fast von selbst abheben. Deine Hüften sind dabei direkt über den Schultern.  Erst ein Knie beugen, dann das andere. Die Fersen befinden sich jetzt in der Nähe der Sitzknochen.

5) Strecke die Beine. Füße zur Decke. Die Oberschenkel ganz leicht einwärts rotieren. Die Schultern von den Ohren weg ziehen, Schulterblätter zueinander. Die Ellbogen und Unterarme fest in den Boden drücken, damit die Halswirbelsäule entlastet wird. 3/4 des Gewicht sollte auf den Händen ruhen. Bleibe in der Haltung, für mindestens 8-10 Atemzüge. Im Laufe der Zeit wirst du immer sicherer und kannst länger bleiben. Wenn du den Kopfstand schon gut beherrscht, bleibe für mindestens fünf Minuten in der Haltung.

Viel Spass und Erfolg! 

Ps.: Auf den Bildern seht ihr übrigens meinen allerliebsten Guruji, der hier genau unter die Lupe nimmt, ob ich auch alles richtig mache. Begleite uns doch mal auf eine Yogareise: holisticyogaretreats.de 

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